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God's Own Country

Francis Lee, GB, 2017o

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Johnny travaille du matin au soir dans la ferme de ses parents, perdue dans le brouillard du Yorkshire. Il essaie d’oublier la frustration de son quotidien en se saoulant toutes les nuits au pub du village et en s’adonnant à des aventures sexuelles sans lendemain. Quand un saisonnier roumain vient travailler pour quelques semaines dans la ferme familiale, Johnny est traversé par des émotions qu’il n’avait jamais ressenties. Une relation intense naît entre les deux hommes, qui pourrait changer la vie de Johnny à jamais.

Avec deux jeunes acteurs inspirés et une mise en scène fluide, ce premier long métrage en forme de pastorale observe la naissance d’un amour intense à la façon d’un apprentissage, sinon d’un dressage.

Alexis Campion

Seule la terre est à la fois une rugueuse éducation sentimentale et une lumineuse chronique paysanne.

Guillemette Odicino

Francis Lee zeigt die Zähmung eines Außenseiters in einer kühlen, beglückenden Liebesgeschichte mit ebensolchen Bildern.

Doris Kuhn

Zugegeben: Der Plot von «God’s Own Country» klingt nach dem Schwulenepos «Brokeback Mountain», doch hat das britische Drama einen entscheidenden Vorteil: Die Liebesgeschichte entwickelt einen rauen Charme, der ohne inszenierten Tabubruch und Orchestergraben auskommt und deshalb umso berührender wirkt. Johnny und Gheorghe sind füreinander gemacht.

Hannes Nüsseler

Galerie photoso

aVoir-aLire.com, 03/07/2018
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Bande à Part, 03/12/2017
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rogerebert.com, 24/08/2017
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Variety, 20/01/2017
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24/10/2017
Unter Schafen

Schwule Liebe auf dem Land: Das preisgekrönte englische Drama "God's Own Country" erzählt von Begierde und Verführung.

De Doris Kuhn 

Sex, im Kino meistens am Ende einer Liebesgeschichte zu sehen, steht in Francis Lees Drama "God's Own Country" gleich am Anfang: Johnny, Mitte zwanzig, lehnt mit einem Kumpel an einem Kuhtransporter, ihre Hosen hängen in den Knien. Sie bewegen sich wortlos, zweckgebunden, das reicht für Johnnys Bedürfnisse.

Er lebt auf einer Schafsfarm in Yorkshire. Sein Vater kann kaum mehr laufen, außer ihm gibt es dort nur noch die Großmutter. Alle Arbeit bleibt an Johnny hängen. Er säuft sich jede Nacht in die Bewusstlosigkeit. Er will sich blind und taub und unberührbar machen, damit die Monotonie seines Alltags ihn nicht erschlägt.

Die Routine auf dem Hof wird gestört, als ein rumänischer Saisonarbeiter dazustößt. Er soll bei der Geburt der Lämmer helfen, auf den Weiden im Hochmoor, allein mit Johnny. Der benimmt sich rotznäsig, aber man merkt, dass ihm jemand wie dieser Gheorghe noch nie begegnet ist: Er bringt nicht nur Erfahrung mit, sondern auch Manieren, vor allem aber hat Gheorghe sichtlich Freude an der Arbeit, die Johnny so verbittert. Man weiß bald, dass es Sex zwischen den Männern geben wird. Die Spannung des Films entsteht nicht daraus, ob sie im selben Schlafsack landen werden, sondern wie es so weit kommt. Das Aufeinanderprallen von Aggression und Zurückhaltung, von Begierde und Hingabe wird durch die raue Umgebung, in der das stattfindet, noch dramatisiert. Die Kamera ist immer nah dabei, wenn der grobe Johnny durch Sex gezähmt wird, wenn Gheorghe ihm erst beibringt, wie man Zärtlichkeit aufbringt, und dann, dass man auch miteinander reden kann.

Aber natürlich ist Johnny immer noch ein Depp. Die ganze Erziehung des Herzens führt nicht dazu, dass er Verantwortung übernimmt, seine Wut bleibt. Francis Lee, der für seinen Film beim Sundance Festival als bester Regisseur ausgezeichnet wurde, zeigt Johnnys Leben mit einer Zuneigung, der man den Sachverstand anmerkt. Also nicht in romantischen Bildern, sondern in dokumentarischer Nüchternheit. Die Kamera nimmt die Arbeit im Hof aufmerksam auf, registriert die Bewegung auf den Schafweiden, und manchmal öffnet sie den Blick auf die Weite des Landes.

An den Menschen beobachtet Lee die alten Mechanismen von Geben und Nehmen, Vertrauen und Betrug, es passiert nichts, was man nicht kennen würde. Aber er spürt allen Gefühlen nach, bis er sie präzise fassen kann. Dadurch rückt dieser Debütfilm so ungewohnt dicht an seine Figuren heran, dass man der Liebe zuschaut, als wär's das erste Mal.

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SRF, 16/11/2017
© Tous droits réservés SRF. Fourni par SRF Archiv
Interview mit Regisseur Francis Lee
/ BAFTA
en / 30/11/2017 / 10‘18‘‘

Interview mit Darsteller Josh O'Connor
/ BAFTA
en / 11/02/2018 / 18‘51‘‘

Deleted scenes
/ FrankJolly
en / 16/12/2018 / 1‘08‘‘

Behind the scenes
/ Tiff Originals
en / 02/11/2017 / 2‘35‘‘

Josh O'Connor discussing the movie
/ NOWTV
en / 25/01/2019 / 30‘33‘‘

Données du filmo

Autres titres
Seule la Terre FR
Genre
Romance, LGBT, Drame
Durée
104 Min.
Langue originale
Anglais
Ratings
cccccccccc
ØVotre évaluation7,7/10
IMDB:
7,7 (20555)
Cinefile-User:
< 10 votes
Critiques :
< 3 votes

Casting & Equipe techniqueo

Josh O'ConnorJohnny Saxby
Alec SecareanuGheorghe Ionescu
Ian HartMartin Saxby
PLUS>

Bonuso

iVidéo
Interview mit Regisseur Francis Lee
BAFTA, en , 10‘18‘‘
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Interview mit Darsteller Josh O'Connor
BAFTA, en , 18‘51‘‘
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Deleted scenes
FrankJolly, en , 1‘08‘‘
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Behind the scenes
Tiff Originals, en , 2‘35‘‘
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Josh O'Connor discussing the movie
NOWTV, en , 30‘33‘‘
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gPresse écrite
Critique aVoir-aLire.com
Gérard Crespo
s
Critique Bande à Part
Olivier Bombarda
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