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The Children Act

Richard Eyre, GB, 2018o

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Fiona Maye est une juge réputée à la Cour suprême de Londres, où elle est le dernier recours dans des cas délicats sur le plan de l'éthique. Tombé dans une crise de mariage en raison de la surcharge de travail continue, elle doit décider si une transfusion sanguine vitale peut être administrée à un patient atteint de leucémie mineure contre sa conviction religieuse. Elle rend visite au jeune homme à son chevet et établit une relation personnelle qui prend une dynamique inattendue avec des conséquences profondes sur la vie des deux.

Ce sont les comédiens qui donnent au film son intensité. Face au troublant Fionn Whitehead (le jeune soldat de Dunkerque, remarquable), Emma Thompson livre une des performances les plus riches, les plus subtiles de sa carrière.

Samuel Douhaire

Eine Frau, die ständig kaum entscheidbaren Fälle beurteilen muss, ihre erkaltete Ehe und die angekündigte Flucht ihres Mannes in eine Affäre, die Begegnung mit einem flamboyanten jungen Mann, der ihr unverholen den Hof macht: Die Verfilmung von Ian McEwans Roman The Children Act enthält viele Zutaten klassischer Dreiecksdramen und bewegt sich mit ihren intelligenten Figuren voller unausgelebter Bedürfnisse in einschnürenden Verhältnissen anfänglich auch in den Bahnen beherrschter Routine - nicht untypisch für McEwan. Doch der britische Starromancier, der auch für das Drehbuch zeichnet, will hier auf etwas Anderes hinaus. Der Krankenbesuch, für die Richterin nur ein leicht kapriziöser juristischer Klärungsprozess, für den den jungen Mann eine Weg weisende Begegnung, die nach Fortsetzung schreit, wird zum Ausgangspunkt eines fintenreichen Tauziehens, in dessen Verlauf es um die unberechenbare Verschränkung von Lebensläufen und die damit verbundenen, kaum entscheidbaren Fragen von Schuld und Verantwortlichkeit geht. Über das Ende des Films, an dem die aufgerissenen Abgründe - heuchlerisch oder gnadenlos konsequent? - wieder zugeschüttet werden, kann man geteilter Meinung sein.

Andreas Furler

Ian McEwan hat das Drehbuch zur Verfilmung seines grossartigen Romans selbst verfasst. Leider greift er am Schluss zu billigen dramaturgischen Tricks. Das ist sehr schade, denn die Darsteller, allen voran Thompson, sind hervorragend.

Thomas Bodmer

Sie entscheidet darüber, ob man siamesische Zwillinge operativ trennen soll oder ob ein leukämiekranker Zeuge Jehovas gegen seinen Willen mit Blutkonserven versorgt wird. Als Familienrichterin urteilt Emma Thompson in der Verfilmung von Ian McEwans Roman mit überzeugender Rationalität. Bei ihrem Mann (Stanley Tucci) ist das anders: Er will eine Affäre und begründet das ganz rational mit der ehelichen Sexflaute. Daraufhin trennt sie sich von ihm. Richard Eyre erzählt von den Konsequenzen, die solche Entscheidungen mit sich bringen: Die einen sind spannend, die anderen banal.

Fritz Göttler

Galerie photoso

Rolling Stone, 31/07/2018

De Samuel Regnard 

© Tous droits réservés Rolling Stone. Fourni par Rolling Stone Archiv
Le Temps, 29/07/2018

De Antoine Duplan 

© Tous droits réservés Le Temps. Fourni par Le Temps Archiv

Données du filmo

Autres titres
Kindeswohl DE
My Lady FR
Genre
Drame
Durée
105 Min.
Langue originale
Anglais
Critiques
cccccccccc
IMDb6,7/10

Casting & Equipe techniqueo

Emma ThompsonFiona Maye
Fionn WhiteheadAdam
Stanley TucciJack
PLUS>

Bonuso

gPresse écrite
Critique Rolling Stone
Samuel Regnard
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Critique Le Temps
Antoine Duplan
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