Midway

Roland Emmerich, USA, Chine, 2019o

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Après la débâcle de Pearl Harbor qui a laissé la flotte américaine dévastée, la marine impériale japonaise prépare une nouvelle attaque qui devrait éliminer définitivement les forces aéronavales restantes de son adversaire. La campagne du Pacifique va se jouer dans un petit atoll isolé du Pacifique nord : Midway.

Peu inspiré par les discussions d’état-major (scènes académiques), Roland Emmerich est à son meilleur quand l’intrigue se concentre dans les cockpits.

Nicolas Didier

La tentative de montrer les points de vue des deux camps est louable, atténuant l'aspect forcément très patriotique du long-métrage, qui mélange personnages réels et fictifs. Mais de nombreuses ellipses temporelles risquent aussi de déconcerter le spectateur peu féru d'histoire.

Michel Valentin

Es fängt an, wie man es von einem Roland Emmerich Film erwarten kann, spektakulär, katastrophisch. Aber Verursacher der Zerstörung sind diesmal keine Aliens, kein Godzilla, sondern die kaiserliche japanische Flotte, die die amerikanischen Kriegsschiffe bei Pearl Harbor versenkt in der historischen Attacke am 7. Dezember 1941. Im halben Jahr darauf kommen dann die US-Streitkräfte zum Zug, mit jeder Menge Flugzeugträgern, U-Booten und Kampfpiloten. Und markanten Leitoffizieren, verkörpert von Woody Harrelson, Patrick Wilson oder Aaron Eckhart. Es bildet den Wendepunkt im Pazifikkrieg, nicht zuletzt dank der kühnen Arbeit der militärischen Geheimdienstler.

Fritz Göttler

Wie schon der erste Midway-Film aus dem Jahr 1976 bezieht auch die neue Version die japanische Perspektive mit ein. Das wars dann aber auch in Sachen Komplexität; ansonsten setzt Emmerich, wie stets, ganz auf Schauwerte. Nur, dass das Spektakel diesmal seltsam lustlos und gleichförmig daherkommt.

Lukas Foerster

Galerie photoso

Variety, 05/11/2019
© Tous droits réservés Variety. Fourni par Variety Archiv
05/11/2019
Bastler gegen Bomber

In "Midway" widmet sich Roland Emmerich der historischen Schlacht um die gleichnamige Insel im Pazifikkrieg. Er verschiebt dabei den Fokus weg von den Kämpfern - und hin zu Geheimdienstlern, die in komplexer Kleinarbeit die Absichten des Feindes dechiffrieren müssen.

De Fritz Göttler 

Mittendrin im Gewitter aus Bombenexplosionen, Flakwolken, Sturz- und Kamikazeflügen, zerschellenden Fliegern, brennenden Flugzeugträgern gibt es einen kurzen Moment Ruhe. Ein Navy-Soldat, von einem japanischen Kreuzer aufgegabelt, weigert sich, den Japanern mit Auskünften zu dienen, und wird über Bord geworfen, mit einem an seine Füße gebundenen Anker, der ihn sofort in die Tiefe zieht. Ein stiller, auf perverse Weise aufrechter Tod. Und: ein Moment der allerletzten Einsamkeit.

Die Schlacht von Midway ist in der amerikanischen historischen Mythologie weniger bekannt, für den Pazifikkrieg in den Vierzigern steht vor allem der Name Pearl Harbor, der Angriff der Japaner auf die US-Flotte vom 7. Dezember 1941. Auch bei Roland Emmerich geht's damit los, ein zitterndes Brummen in der Luft, die Teller in der Spüle klappern, ein kleines Mädchen schaut verwundert in den Himmel, dann ziehen die japanischen Bomber vor dem Gartenzaun vorbei, ganz niedrig, und das Chaos der Zerstörung beginnt. Die Katastrophe, mit der Roland Emmerich all seine Filme einsetzen lässt, ist diesmal eine historische. Pearl Harbor ist das größte geheimdienstliche Versagen der amerikanischen Geschichte, erklärt Lieutenant Commander Layton den Befehlshabern. Patrick Wilson spielt ihn mit hinreißender Fassungslosigkeit, die gern bis zur Ironie geht. Wenn die Japaner nicht gestoppt werden können, ist die Westküste der USA - und die Welt - verloren, dann brennen Seattle, San Francisco, Los Angeles.

Vom Pazifikkrieg haben die meisten großen Regisseure erzählt, auf allen möglichen Schauplätzen, Fritz Lang, Sam Fuller, Richard Fleischer, Otto Preminger, John Ford. Emmerich verschiebt den Akzent, vom vollen Einsatz der Kämpfer und ihren Materialschlachten - einer bremst gar eine lose, übers Deck schlitternde Bombe, als wäre er auf einem Rodeo - zu den Geheimdienstlern hinter ihnen, die aus Fakten, Fehlinformationen und Nebensächlichkeiten die Absichten des Feindes dechiffrieren müssen. Und sich durchsetzen müssen gegen das ferne Washington.

Diesen Bastlern fühlen sich die Filmemacher innig verwandt, Emmerich liebt, bei aller Computertechnik, das Handwerkliche, das eine eigene Realität schafft. Mit diesem naiven Enthusiasmus startete er von der HFF in München weg, direkt nach Hollywood. Auch John Ford, eins seiner Vorbilder, hat er mit diesem Enthusiasmus ausgestattet. Ford war in Midway dabei, hat selbst eine 16-mm-Kamera in den Händen gehabt und einen Kurzfilm gedreht, "The Battle of Midway". Bei Emmerich kadriert er begeistert mit den Händen seine Bildausschnitte, als käme er direkt von der Filmschule.

© Tous droits réservés Süddeutsche Zeitung. Fourni par Süddeutsche Zeitung Archiv
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Données du filmo

Autres titres
Midway - Für die Freiheit DE
Genre
Film de guerre, Historique, Action, Drame
Durée
138 Min.
Langue originale
Anglais
Ratings
cccccccccc
ØVotre évaluation6,7/10
IMDB:
6,7 (47404)
Cinefile-User:
< 10 votes
Critiques :
< 3 votes q

Casting & Equipe techniqueo

Ed Skrein
Patrick WilsonRear Admiral Edwin T. Layton
Luke EvansCommander Wade McClusky
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Bonuso

iVidéo
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Critique Variety
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