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La tortue rouge

Michael Dudok de Wit, France, Japon, 2016o

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A travers l'histoire d'un naufragé sur une île déserte tropicale peuplée de tortues, de crabes et d'oiseaux, La Tortue Rouge raconte les grandes étapes de la vie d'un être humain.

La mise en scène impressionniste de Michaël Dudok De Wit aborde avec audace la question de la survie, du renoncement, de l’acceptation de l’autre, d’une nature toute-puissante, polymorphe et destructrice, sur une musique envoûtante.

Stéphanie Belpêche

Le manque, puis l'accomplissement, sont au cœur de l'œuvre de Michael Dudok De Wit qui n'est pas un adepte de l'épure pour rien. Son graphisme sobre, ses couleurs soigneusement triées et l'absence de dialogues donnent la mesure d'une solitude originelle finalement comblée de façon inattendue. Film mutique mais vibrant, vivant, et qui résonne longtemps.

Sophie Avon

Der niederländische Trickfilmer Michael Dudok de Wit hat im Laufe seiner Karriere viele preisgekrönte Kurzfilme produziert. Für seinen ersten Langfilm verbindet er die simplen Formen der europäischen Ligne Claire mit japanischer Animationsfilmkunst - das berühmte Studio Ghibli («Spirited Away») hat an «La tortue rouge» mitgearbeitet. Das Ergebnis ist eine märchenhafte und wunderschöne Robinsonade, die ganz ohne Worte auskommt.

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In dieser Robinson-Crusoe-Variation trifft ein Schiffbrüchiger auf eine riesige Schildkröte, die ihn davon abhält, seine Insel zu verlassen. Ein Trickfilm ganz ohne Pixar-Hektik und Disney-Überdruck, handgezeichnet, ohne Dialoge. Der niederländische Regisseur Michael Dudok de Wit hat dafür mit dem traditionsreichen Studio Ghibli in Japan zusammengearbeitet, eine Hochburg der Animationskunst.

David Steinitz

Galerie photoso

Le Monde, 20/06/2016
© Tous droits réservés Le Monde. Fourni par Le Monde Archiv
La Croix, 28/06/2016
© Tous droits réservés La Croix. Fourni par La Croix Archiv
Time Out, 17/01/2017
© Tous droits réservés Time Out. Fourni par Time Out Archiv
The New York Times, 18/01/2017
© Tous droits réservés The New York Times. Fourni par The New York Times Archiv
17/03/2017

De David Steinitz 

Unter den großen Verführungskünstlern der Filmgeschichte hat die Schildkröte bislang eine eher untergeordnete Rolle gespielt. Das ändert sich nun mit dem Animationsfilm „Die rote Schildkröte“, in der ein besonders majestätisches Exemplar eine zunächst ganz klassische Robinson-Crusoe-Geschichte durch eine erotische Intervention auf den Kopf stellt.

Zu Beginn strandet ein Schiffbrüchiger auf einer einsamen Insel, und während er Avocados pflückt und darüber nachdenkt, wie er dort wieder wegkommen soll, wächst ihm ein stattlicher Bart. Dann zimmert er sich ein Floß. Doch kaum ist er ein paar Hundert Meter draußen auf dem Ozean, wird sein Fluchtvehikel von einer gigantischen Schildkröte gerammt, die Baumstämme brechen auseinander und treiben davon. Der Mann schwimmt zurück, baut ein neues Floß, paddelt erneut aufs Meer hinaus – und wieder gibt es einen lauten Krach, als die rote Schildkröte von unten kommt. Aber wie sich bald herausstellt, sind diese Angriffe kein Zeichen der Aggression, sondern der Zuneigung, denn was sich liebt, das neckt sich.

Durch einen Unfall wird das große Tier an den Strand gespült und droht unter der Sonnenhitze zu vertrocknen. Der Mann begießt es wieder und wieder mit Wasser – und plötzlich kommt unter dem Panzer eine schöne Frau mit langen roten Haaren hervorgekrochen.

Die Geschichte ist das Spielfilmdebüt des niederländischen Regisseurs Michael Dudok de Wit, der für seine kurzen Animationsfilme schon zweimal für den Oscar nominiert war, für „Father and Daughter“ gewann er ihn auch im Jahr 2001. Dadurch wurden die Macher des berühmten japanischen Trick-Studios Ghibli auf ihn aufmerksam, die sonst sehr traditionsbewusst sind und fast nur in der Heimat Aufträge vergeben. Aber die Japaner waren so begeistert, dass sie für „Die rote Schildkröte“ ihre erste Koproduktion auf die Beine stellten und dem 63-Jährigen alle Freiheiten ließen – die Produktion dauerte fast ein Jahrzehnt. Herausgekommen ist ein Trickfilm ganz ohne Pixar-Hektik und Disney-Überdruck, handgezeichnet und ohne Dialoge. Ein Film ohne Geschnatter und Gesang, da wird aus jedem Atemzug der magischen Schildkröte ein dramaturgisches Stilmittel.

© Tous droits réservés Süddeutsche Zeitung. Fourni par Süddeutsche Zeitung Archiv
Spiegel Online, 16/03/2017
© Tous droits réservés Spiegel Online. Fourni par Spiegel Online Archiv
epd Film, 01/04/2017
© Tous droits réservés epd Film. Fourni par epd Film Archiv
Interview du réalisateur Michael Dudok De Wit
Remy Dewarrat / clap.ch
fr / 21/06/2016 / 19‘47‘‘

Critique video
Michael Dudok / Durendal1
fr / 10/07/2017 / 12‘42‘‘

Interview mit Michael Dudok de Wit und Toshio Suzuki
/ ARTE
de / 19/12/2018 / 08‘53‘‘

Video Essay: Verfeinerter Minimalismus
Oswald Iten / Filmbulletin
de / 07/09/2016 / 4‘30‘‘

Interview with Director Michael Dudok de Wit
David Poland / DP/30: The Oral History of Hollywood
en / 04/01/2017 / 44‘05‘‘

Données du filmo

Autres titres
Die rote Schildkröte DE
The Red Turtle EN
Genre
Animation, Fantastique
Durée
80 Min.
Langue originale
Sans dialogue
Ratings
cccccccccc
ØVotre évaluation7,5/10
IMDB:
7,5 (27676)
Cinefile-User:
< 10 votes
Critiques :
< 3 votes

Casting & Equipe techniqueo

Michael Dudok de WitRéalisateurs
Laurent PerezMusique originale
Toshio SuzukiProducteurs
PLUS>

Bonuso

iVidéo
Interview du réalisateur Michael Dudok De Wit
clap.ch, fr , 19‘47‘‘
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Critique video
Durendal1, fr , 12‘42‘‘
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Interview mit Michael Dudok de Wit und Toshio Suzuki
ARTE, de , 08‘53‘‘
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Video Essay: Verfeinerter Minimalismus
Filmbulletin, de , 4‘30‘‘
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Interview with Director Michael Dudok de Wit
DP/30: The Oral History of Hollywood, en , 44‘05‘‘
s
gPresse écrite
Critique Le Monde
Isabelle Regnier
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Critique La Croix
Stéphane Dreyfus
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Critique Time Out
Joshua Rothkopf
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Critique The New York Times
A.O. Scott
s
Critique Süddeutsche Zeitung
David Steinitz
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Critique Spiegel Online
Karsten Munt
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Interview mit Regisseur Michael Dudok de Wit
epd Film / Frank Arnold
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